Faltkameras - Ikonta IV - Mamiya Six IV - Fujica Super Six - Iskra

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    • Faltkameras - Ikonta IV - Mamiya Six IV - Fujica Super Six - Iskra

      Guten Abend allerseits,

      das liebe Mittelformat und vor allem 6x6 haben es mir angetan. Darum bin ich auch von meiner Kowa Six und der Rolleiflex MX-EVS sehr begeistert. Vergrößern im Badezimmer klappt auch schon wunderbar...v.a. wenn der Winter kommt, die Nächte länger werden.
      In letzter Zeit locken mich die Faltkameras. Vor allem jene aus den Fünfzigern. Darum wollte ich mich bei euch mal erkundigen, ob ihr da ein paar Tipps bzw. Empfehlungen für mich hättet. Ein gekoppelter Messsucher sollte es schon sein. Ich habe meine Suche mal auf vier Modelle eingeschränkt.

      Super Ikonta IV, deren Verschluss und Objektiv vor kurzem geservicet wurden. Ob der Belichtungsmesser funktioniert habe ich noch nicht nachgefragt (wenn ja, wie zuverlässig ist denn so ein Teil). Und ich bin ein großer Fan der Lichtwertekopplung. Ich hab das auf meiner Rolleiflex sehr zu schätzen gelernt. Dies wäre die teuerste Variante. Und mindestens drei mal so teuer wie die anderen Optionen. Würde sich das auszahlen? Ist diese Kamera im Vergleich zu den anderen wirklich diesen Betrag wert. Gerne zahle ich etwas mehr, wenn die Qualität und Wertigkeit stimmen. Und ein Belichtungsmesser an der Kamera wäre schon praktisch.

      Mamiya Six IV mit einer Sekor Linse. Das spannendste an diesem Modell ist die Tatsache, dass nicht die Linse, sondern die Filmebene verschoben und auf diesem Weg die Schärfe eingestellt wird. Ich habe bisher von noch keiner anderen Kamera gehört, die einen ähnlichen Mechanismus hätte. Nur ob das zuverlässig ist?

      Fujica Super Six. Ein sehr exotisches Modell, vor allem was das aussehen betrifft. Ziemlich 50er Jahre space age. Leider konnte ich kaum Informationen über diese Kamera finden. Kennt die hier jemand?

      KMZ Iskra. Von dieser habe ich bisher nur gutes gelesen. Allerdings scheint sie recht schwer und das größte der vier Modelle zu sein. Das Modell, dass ich im Auge habe, soll gut funktionieren und der angeblich anfällige Filmtransport sei in Ordnung.

      Generell würde mich noch interessieren, wie es denn im die Messsucher solcher Kameras bestellt ist. Ich bin Brillenträger und bei 35mm SLRs ist es manchmal schon schwierig den gesamten Bildausschnitt zu sehen. Ist das hier leichter, weil größer? Oder sollte ich mir doch endlich mal Kontaktlinsen besorgen?

      Und natürlich würden mich eure Erfahrungen im Bezug auf Abbildungsqualität interessieren. Ich mache eigentlich nie größere Abzüge als 30x30cm.

      Vielen Dank für eure Hilfe und ein wundervolles Wochenende, Christian.
    • Moin!

      Vielleich hilft dir ja auch diese Liste:

      herlent.daniel.free.fr/english…format_cameras/index.html

      Zur Super Ikonta:
      Zeiss Ikon hat sehr gute Kameras gebaut, wertig, zuverlässig, allerdings recht schwer. Der Belichtungsmesser wird mit einer Selenzelle arbeiten, wenn sie noch funktioniert ist alles ok, das kann halt von jetzt auf nachher vorbei sein bzw. der Verfall kann schon eingesetzt haben und die Werte liegen völlig daneben.
      Hervorragende Objektive, oft von Carl Zeiss (Jena) oder Schneider (Radionar / Xenar und so).

      Die Certo Six arbeitet genauso wie die Mamiya, nur ist bei fast allen der halbtransparente Spiegel des Messsuchers defekt. Die hat ein Zeiss Jena Tessar 2,8/80, ist aus Stahl und sauschwer.
      ca 160,- Euro kostet eine gute, selbst mit defektem Messsucher. Sie sind etwas seltener.

      Fujica: keine Ahnung, ich habe nur mal eine gesehen.

      Ich besaß mal eine Iskra, bei der war eine Verschlusslamelle etwas verrutscht, diese wurde von einer benachbarten Lamelle in zwei Teile geschnitten. Reparatur sinnlos.
      Selbst der Klappkamera-Guru Jurgen Kreckel aus den USA (In D geboren, certo6.com) repariert sie nicht mehr. Warum weiß ich aber nicht.
      Die Linse soll gut sein, die Kamera ist auch recht schwer.
      Das sind allerdins viele Klappkameras in der hohen Preisklasse, die wurden für die Ewigkeit gebaut.

      Die Sucher sind soso, der Sucher meiner Isolette II ist zu benutzen, jedoch recht klein, dafür hell, der von der Isolette III ist etwas größer und auch hell, der Messfleck ist gut zu erkennen.
      Klein und leicht, jedoch ungekoppelt, daher für dich raus. Ich finde jedoch, das ist die beste Option, man muss keinen Messsucherkram ans Objektiv bauen und die Kamera passt in die Jackentasche und ist nicht übertrieben schwer.

      Der Sucher der Super Ikonta C 6x9, die ich mal hatte war ok, der Messfleck war gut zu erkennen, dafür gab es da keinen kombinierten Sucher und Messsucher, es war wie bei einer Schraubleica, dafür war der aufklappbare Sucher für die Komposition nicht zu gebrauchen. Der bestand aus einem Stück Glas aus zwei Linsen mit einer Kunststoffscheibe mit Rahmen, die Verkittung der Glaselemente ging auseinander und die Plastescheibe war gelblich und leicht milchig, quasi nicht zu gebrauchen.
      Irgendwie war an dieser Kamera alles komisch gelagert, fotografieren empfand ich als etwas umständlich.
      Das unvergütete Tessar war allerdings spektakulär!

      Klappis sind, wenn sie gut geserviced sind (ich mache das selbst), feine Kameras, die hervorragende Ergebnisse liefern können, man muss nur daran denken, eine Gegenlichtblende mitzunehmen, oft sind die Linsen unvergütet. Selbst eine spätere Einfachvergütung ist nicht so wirklich streulichtfest.
      Happy shopping!
    • Hallo Christian,

      Ich selbst mag alte Faltkameras sehr, allerdings bevorzuge ich das 6x9-Format, welches mit dieser Art Kamera erstaunlich gut "tragbar" wird.

      Was die Bildqualität angeht, so werden sie im allgemeinen unterschätzt, aber viele alte Faltkameras sind halt auch leider dejustiert, oder die Mechanik ist irgendwie verzogen. Das kostet natürlich viel an Qualität. Ich habe daher die Erfahrung gemacht, daß die erreichbare Bildqualität sehr unterschiedlich sein kann. Mit Abstand die beste Qualität erzielt die gute alte Nettar, die mal meine Oma hatte. Die wurde aber auch immer extrem pfleglich behandelt! Das zahlt sich offenbar aus. Generell gilt allerdings, um die beste Qualität zu erhalten: Abblenden bis der Arzt kommt! Also f/32 in den meisten Fällen. Was die alte Nettar bei f/32 abliefert, ist jedenfalls durchaus sehenswert. Das taugt locker für eine knackscharfe, mindestens 5fache Vergrößerung, eigentlich eher noch mehr. Die anderen Kameras, die ich kennengelernt habe, sind nicht ganz auf diesem Niveau... das scheint aber auch leider normal zu sein. Trotzdem, ein ordentliches 6x6-Modell sollte wohl noch für 30x30cm zu gebrauchen sein, wenn es in gutem Zustand ist.

      Die Meßsucher solch alter Kameras sind oft in bemitleidenswertem Zustand. Allerdings haben die meisten meiner Faltkameras gar keinen... Jedenfalls, wenn Du einen guten Meßsucher willst, kaufe lieber etwas moderneres. Der Meßsucher einer Bessa III dürfte eine wahre Erleuchtung sein im Vergleich zu den meisten alten Faltern.

      Da das Preisniveau alter 6x6-Faltkameras eher niedrig ist... kauf einfach mehrere und behalte die, mit der Du am besten zurecht kommst... die anderen kannst Du gebraucht weiterverkaufen. Es kommt sowieso mehr auf den individuellen Erhaltungszustand an, als auf das konkrete Modell. Und wieviel sie wirklich noch taugen, sieht man ihnen oftmals gar nicht an.

      Der Balgen und die Lichtdichtungen sind oft auch nicht mehr in Ordnung, mit sowas muß man sich halt auch abgeben, wenn man so eine Kamera haben will. Manchmal ist auch das Objektiv ziemlich verdreckt. Aber da ist halt wichtig zu unterscheiden, ob totgeputzt oder einfach nur dreckig.

      Ich wünsche schon mal viel Spaß mit den alten Faltern! Viel Charme haben sie ja. :)

      Viele Grüße
      Wilfried
    • Hallo Christian,
      ich hatte mal 3 Super Ikontas, alles Vorkriegsmodelle. Einmal die Baby mit 4,5x6, eine 6x6 und eine 6x9. Letztere hatte das Novar-Anastigmat, die beiden anderen ein Tessar, allesamt unvergütet. Alle drei haben wunderbare Dias geliefert und hatten sehr brauchbare Messsucher. Ich habe sie dann aber alle verkauft, weil die Sache mit der Projektion sehr teuer gerät und ich einfach zu wenige Zeit habe, um SW selbst zu entwickeln. Interessant ist noch die Welta Weltur, die sich von 4,5x6 auf 6x6 umschalten lässt und von dem bereits zitierten Jurgen Kreckel höher eingestuft wird als die Super-Ikontas. Die gab's mit verschiedenen Objektiven (u.a. Schneider Kreuznach Xenar und auch mit dem Xenon soweit ich weiß). Tolle Kameras sind das, 6x9 in der Manteltasche hat schon was. Wichtig ist die Verwendung einer Streulichtblende, wenn man nicht gerade mit der Sonne im Rücken fotografiert.
      Gruß und viel Spaß beim Faltern
      Udo
    • Ich mag die alten Falter ja auch gerne, aber gerade der Sucher ist die Schwachstelle bei Ihnen. Der Einblick ist klein, der Messsucherfleck meist nicht so kontrastreich, es gibt keinen Leuchtrahmen und mir fällt nur die Certo Six mit Parallaxenausgleich (die Optik wird verstellt, nicht der Sucher!) ein.

      Die Ikontas sind sicher gute Kameras, Du bezahlst aber viel für den Namen.
      Die Mamiya hat eine faszinierende Technik, das Ganze funktioniert auch gut, die Fokussierung ist irgendwie direkter. Insgesamt hab ich aber bisher zu wenig damit fotografiert um eine absolute Empfehlung zu geben. Darauf achten dass die Andruckplatte dabei ist!
      Außer bei der Mamiya kenne ich diese Art der Fokussierung noch von der Contax AX. Die CertoSix hat das übrigens nich, da wird die Optik bewegt und zwar über einen Hebel an der Klappe.
      Die Iskra hat einen eher schlechten Sucher, aber eine der besten Optiken für Falter aus der Zeit. Schwer ist sie und der Transport wurde ja auch schon angesprochen.
      Zur Fuji kann ich allerdings nichts sagen. Höchstens: überleg Dir ob eine modernere Fuji in 6x45 nicht doch Vorteile hat...
    • Und dann gibt es da noch die Adox Golf als Messsucher. Nicht gekuppelt, aber mit einem ganz netten 4,5er....
      Die Konstruktion des Messuchers ist etwas fragil und verstellt sich recht leicht, auch beim einfachen durch die Gegend tragen, wenn sie mal etwas härter in der Tasche aufgesetzt wird. Lässt sich aber ganz simpel wieder korrigieren...
      Mit freundlichem Gruß aus dem schönen Ruhrtal
      Ralf


      Warum ich wieder häufiger mit Celluloid arbeite? Weil ich mir keine Gedanken machen muss, ob ich die Bilder in 20 Jahren noch sehen kann. Denn die vor 40 Jahren passen immer noch vor mein Lesegerät .
    • Christian Holemy schrieb:

      Mamiya Six IV mit einer Sekor Linse. Das spannendste an diesem Modell ist die Tatsache, dass nicht die Linse, sondern die Filmebene verschoben und auf diesem Weg die Schärfe eingestellt wird. Ich habe bisher von noch keiner anderen Kamera gehört, die einen ähnlichen Mechanismus hätte. Nur ob das zuverlässig ist?


      Hallo Christian,
      Bei Kleinbild gab es das auch einmal von Contax es war glaube ichdie erste AF SLR von denen, da konnte man MF Linsen sofern sie keine innenfokusierung hatten mit Autofokus nutzen.

      Gruß Achim
    • Zunächst mal vielen herzlichen Dank für die zahlreichen, schnellen und vor allem so ausführlichen Antworten und Meinungen. :)

      Da das Preisniveau alter 6x6-Faltkameras eher niedrig ist... kauf einfach mehrere und behalte die, mit der Du am besten zurecht kommst... die anderen kannst Du gebraucht weiterverkaufen.


      Das klingt nach einem guten Vorschlag! Wenn die Super Ikonta IV nur ein wenig billiger wäre.
      Ich habe mich erkundigt und der Belichtungsmesser funtioniert sogar noch. Und sie hat gerade ein Service hinter sich, was schon sehr für diese Kamera spricht. Wahrscheinlich ist sie auch diejenige, die sich am besten wiederverkaufen ließe, oder?

      Trotzdem, ein ordentliches 6x6-Modell sollte wohl noch für 30x30cm zu gebrauchen sein, wenn es in gutem Zustand ist.


      Das denke ich auch. Im Endeffekt geht es mir darum das Ding quasi immer dabei zu haben, was bei einer Klappkamera, weil schmäler als die TLR, sicher leichter fällt.

      Zur Fuji kann ich allerdings nichts sagen. Höchstens: überleg Dir ob eine modernere Fuji in 6x45 nicht doch Vorteile hat...


      Würde es eine Fuji geben, die 6x6 schießt, wäre ich dabei. Eine moderne Mamiya 6 ist mir aber wirklich zu teuer.

      Ich werfe noch die Voigtländer Perkeo oder Bessa 66 ins Rennen


      Die hab ich noch nicht ins Auge gefasst, werd mich aber mal umsehen. Dann fällt die Wahl sicherlich noch schwerer. ;)
      Gestern dachte ich noch es wird die Iskra, heute, nachdem ich von der Tatsache, dass der Belichtingsmesser noch funtioniert informiert worden bin, tendiere ich stark zur Ikonta IV, aber auch weil sie kleiner sein dürfte. An der Mamiya stelle ich mir die Fokussierung tatsächlich ein wenig organischer vor , wie Du schreibst Peter.

      Ach je...das übliche Problem...zu viele Möglichkeiten. ;)
    • Also, da kann ich auch was dazuschreiben!

      Bei mir liegen eine Bessa II, eine Mamiya Six IV, eine Pekeo II und eine Hapo 66 E.
      Einen eingebauten Belichtungsmesser hat keine davon.

      Die Bessa ist 6/9, also nicht dein Format. Dafür ist sie sehr klein, als Brillenträger kann ich das Sucherbild nicht ganz erfassen, ich hab mir mit einem Aufstecksucher von Altix geholfen. Das Color Skopar ist so gut wie das Tessar.

      Die Mamiya ist für ihr Format ziemlich klobig und schwer, da kann man ganz genauso eine zweiäugige Rolleiflex verwenden. Ich hab eine Korrekturlinse vor den Suchereinblick gebastelt und kann so das Sucherbild ganz überblicken. Das Objektiv, ein Vierlinser vom Tessar-Typ zeichnet gut die Schärfe. Es ist jedoch sehr empfindlich auf Streulicht, auch mit Sonnenblende.

      Die Perkeo II hat wie die Bessa ein Color-Skopar. Sehen tu ich aber genauso wenig im Sucher wie bei der Bessa. Der fehlende Entfernungsmesser lässt sich durch einen zum aufstecken ersetzen. Auch damit ist die Kamera immer noch sehr kompakt und für die Jackentasche tauglich. Leider habe ich einen Lichteinfall im Bereich der Walze fürs Bildzählwerk, den bring ich einfach nicht weg! Interessant wäre die Perkeo E, aber sehr selten.

      Fast so klein und leicht wie die Perkeo ist die Hapo. Da sieht man sogar mit Brille durch den Sucher. Der eingebaute E-Messer ist nicht gekuppelt. Das dreilinsige Objektiv und der Verschluss, ein Pronto mit nur drei Zeiten schränken jedoch die Möglichkeiten stark ein.
      Eine Weile habe ich nach einer Super Baldax gesucht, die gab es mit einem Vierlinser, Steinheil Cassar. Der E-Messer ist gekuppelt. Das Gehäuse ist das gleiche wie das der Hapo.
      Balda hatte mit der Hapo 66E ein einfacheres Derivat der Super Baldax für das Handelshaus Porst gefertigt. Eine Super Baldax findet man aber kaum im deutschsprachigen Bereich und wenn, dann teuer. Viele sind nach England gegangen.

      Letzlich bin ich wieder bei meiner Rolleiflex T angekommen.

      Viele Grüße,
      Stefan
    • Hallo,

      ich kann hier nur etwas beitragen zu der Super Ikonta und den ISKRA'S I und II.
      Es stimmt, daß die ISKRA'S sehr gute Objektive haben, übrigens ohne Frontlinsenverstellung
      und das Objektiv bei der ISKRA II besser vergütet wurde als bei der häufigeren ISKRA I.

      Dafür war bei beiden ISKRA'S die ich hatte die Verarbeitungs- und Materialqualität im Inneren
      schlecht.
      Die Iskra II hatte z.B. ein Lichtleck (nicht am Balgen), welches nicht einmal ein erfahrener
      Reparateur in der Slowakei finden konnte.
      Mir gelang es dann nach längerer Zeit das Lichtleck aufzuspüren.

      Allerdings hatten die ISKRA'S im Meßsucher ein relativ großes "Meßquadrat" welches gut sichtbar war.

      Dagegen ist der Meßpunkt im Meßsucher der Super Ikonta IV relativ klein.
      Diese Kamera ist aber mechanisch sehr hochwertig und jene Super Ikonta IV, die ich
      im letzten Jahr meinem Sohn schenkte hatte dazu noch ein sehr gutes Tessar-Objektiv,
      scharfzeichnend ab dem Blendenwert zwischen 4 und 5,6 und der Selen-Belichtungsmesser
      zeigte zu rund 90% genaue Werte an.
      Das ist aber sicher die Ausnahme.

      Wenn ich mir nochmals eine Faltkamera anschaffen wollte dann die
      Super Ikonta III.
      Die Belichtung messe ich von Hand, als Blende bevorzuge ich wegen der Schärfe
      die Blende 8 oder 11 und die Arbeit mit so einer Kamera ist bei mir eher gemächlich.

      Andererseits: Eine Super Ikonta IV mit kompletter CLA, da sollte man nicht lange überlegen
      es sei denn der Verkäufer verlangt Mondpreise.
      Ich wünsche viel Erfolg und

      herzliche Grüße

      Karl Heinz
    • Christian Holemy schrieb:

      dass der Belichtingsmesser noch funtioniert informiert worden bin, tendiere ich stark zur Ikonta IV
      Moin, wenn du ein Smartphone besitzt bzw. immer dabei hast, kannst du auch dieses als Belichtungsmesser nehmen analoge-fotografie.net/blog/smartphone-belichtungsmesser/
      Wird wahrscheinlich sogar genauer sein und gekoppelt ist der Belichtungsmesser an der Ikonta ja ohnehin auch nicht. Will sagen, ein Beli muss nicht unbedingt ein Entscheidungsgrund sein.