Cyanotypie, ein langer Weg ... bis zur "Hexenküche"

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    • Vielen Dank für die Antworten, Christian und Michael.

      Ja, das Papier ist sehr wesentlich.
      Bei den ersten Bildern habe ich auch das Aquarellpapier mit gekauft, zusammen mit der Lösung. Der Verkäufer hatte das empfohlen, weil der Ansatz sehr unterschiedlich auf Papier reagiert. Das hatte damals aber auch mit Druckerfotopapier geklappt, wenn ich Photogramme gemacht habe.
      Das gleichmäßige Papier gab es als "Sunprinting"-Papier in Großbritannien, heute aber auch hier in Deutschland, wahrscheinlich auch international.
      Das sieht im Original schon blau aus. Beim Belichten wird der belichtete Teil hell, und beim Wässern kehrt sich das dann um. Das ist bei dem neuen Mix, den ich selbst angesetzt habe, nicht der Fall. Die Sonne färbt das vorher olivgrüne Papier ganz dunkel.

      Bei dem Japanpapier reichen ca. 5 s aus, um das Bild zu "entwickeln".
      Bei dem Fotopapier dauert es viel länger und Reste der unbelichteten Farbstoffe bleiben drin.

      Ich war erstaunt, wie gut das Papier geht. Aber es waren insgesamt die letzten 8 Blätter von 10. Der Hersteller Schleicher und Schuell ist geschluckt worden und selbst in der bekannten Bucht ist fast nichts mehr zu finden.
      Ich glaube, ich selbst hatte das Papier sehr preisgünstig als Zugabe zu einem Patronenkauf bekommen und es dann 10 Jahre liegengelassen.

      Ich habe mich nun etwas damit beschäftigt und es scheint tatsächlich "Japanpapier" zu sein, wobei das ein weiter Begriff ist.
      Auch Reispapier hat eine ähnliche Struktur und auch Washi sieht ähnlich aus.

      Interessant: Die Farbe drang durch und benetzte das Papier sehr gleichmäßig, ohne Pinselstriche übrigzulassen oder Streifen.
    • Als nächstes kommt Tönen dran.

      Und bleichen.

      Das Bild mit der Kathedrale habe ich schon von jedem Kontrast befreit.
      Mit Zitrone Kontrast verstärkt und mit schwarzem Tee getönt - und alles wurde einheitlich braun-violett.
      Aber es ist ja noch im Testmodus.
      Und eine Probe trocknet zur Zeit.

      ---


      Zwei Tipis auf Spielplatz in Dresden by Bernd Hutschenreuther, auf Flickr
    • Christian Thiele schrieb:

      manufactum.de/cyanotypie-papie…5&h=1&s=Cyanotypie-papier

      Meinst du das? Wollte mir das mal zum testen zulegen.
      Ja. Zum Testen geht es gut.
      Du hast dann nichts mit Chemie zu tun.
      Nur Wasser zum Entwickeln.
      Schatten hält das Papier für einige Sekunden aus, Sonne belichtet in 3...5 Minuten.

      Zu empfehlen ist es zunächst füt Photogramme. (Pflanzen o. ä. auf das Papier legen, belichten.)
      Du brauchst am besten kräftige Sonne.
    • Servus Bernd!

      Wie ich sehe, bist du noch recht weit entfernt von technisch brauchbaren Lösungen - sofern du das überhaupt anstrebst. Falls doch, hier ein paar Tipps (weil offenbar kein anderer dazu gewillt ist).

      Das preislich billigere Verfahren ist das mit den Eisencitrat, dessen Rezept(e) du ja schon kennst. Aber es ist halt auch das technisch schlechtere, weil sich die Schicht viel zu sehr auswäscht und gern viel zu kontrastreich reagiert, sodass die Halbtöne ein Problem sind. Du kommst locker auch einmal auf eine halbe Stunde Belichtungszeit, wenn du Wert auf tiefe Schatten legst, die sich von reinem Schwarz in der Helligkeit kaum unterscheiden. Es ist aber möglich, sie zu kriegen.

      Das nächste Problem sind die Weißen, von denen man gerne hätte, dass sie auch weiß bleiben. Das erreichst du an ehesten, indem du den Print anfangs in leichter Säure (1-2%ig) "entwickelst", am besten ist Salpetersäure, aber auch Zitronensäure z.B. ist brauchbar.

      Das technisch bessere Verfahren ist das von Mike Ware erarbeitete (schau einfach auf seine Website), es verwendet Eisenoxalat (teurer und schwerer zu kriegen, aber halbtonreicher, lichtempfindlicher, auswaschungsresistenter). Damit kriegst du Ergebnisse hin, die sich in Kontrast und Halbtönen kaum von normalen Prints unterscheiden, wohl aber in der Textur und Anmutung. Das kann dann z.B. so aussehen (ich habe die Bilder einfach auf den Terrassenboden aufgelegt und mit der Digi abgeknipst, ohne danach Helligkeit oder Kontrast zu ändern):

      cyanos1.jpg

      Die Bildbereiche sind jeweils 20x20 cm groß, kopiert wurde nach rein analog hergestellten Negativen, die durch Umkehrentwicklung von 6x6-Negativen auf harten fototechnischen ORWO-Film hergestellt wurden. Dabei musste der Kontrast auf die richtigen Größe gebracht werden (unterschwellige Vorbelichtung), eine Anleitung findet sich auf der Website von Wolfgang Moersch. Der liefert auch den geeigneten Bleicher für die Umkehrentwicklung. Für die Großformatler entfällt dieser aufwendige Zwischenschritt.

      Der Trick beim Beschichten des dicken Aquarellpapiers (alles andere erscheint mir unsinnig), das wahrscheinlich immer basisch gepuffert ist (außer du kaufst das teure Platindruckpapier), liegt einfach darin, den Sensitizer so schnell wie möglich zu trocknen: ich nehme einfach einen kräftigen Haarföhn. Dann gleich belichten, Papier nicht aufbewahren! Mit Säure entwickeln, dann noch (kürzer) mit reinem Wasser, schnell trocknen (dabei verliert das Blau in den Lichtern noch an Substanz, weil dort das basische Papiermilieu deutlicher bleichend einwirkt als in den Schatten). Solange das Blatt nass ist, muss es aussehen, als wären die Lichter leicht belegt! Das Hellblau des nassen Prints wird erst nach dem Trocknen zum satten Berlinerblau, außer man beschleunigt die Oxidation durch Peroxid, was aber wirklich unnötig und nur eine zusätzliche chemische Attacke ist.

      Wichtig ist auch noch, auf Anhieb (!) die richtige Menge des Sensitizers aufzutragen, bei meinen Bildern waren das so 2-3 ml, abgemessen mit einer 5 ml Spritze (ohne Nadel!), als Zeile aufs Papier aufgetragen und mit einem Glasstab über die Fläche verteilt. Überschüssige Lösung am Rand mit Küchenkrepp aufsaugen! Zu dicke Schicht auf dem Papier schwimmt beim Entwickeln bloß davon!!

      Wie man sieht, ist hier insgesamt eine Menge Handarbeit nötig, es ist der "analogste" Prozess, den ich praktiziere. Negative per Drucker auf Folie herzustellen finde ich unsinnig, da könnte ich ja gleich direkt blau aufs Büttenpapier mit dem Tintenstrahl losgehen.

      Zuletzt noch die wichtigsten Frage, die man für sich beantworten sollte: Warum arbeite ich eine Aufnahme ausgerechnet als Cyanotypie aus? Ich finde, das kommt auf das Sujet an. Des bloßen Experiments wegen wollte ich mir die Mühen nicht antun! Die Cyanotypie liefert wohl ganz schnell irgendein Ergebnis (und kostet nicht viel), gute Ergebnisse brauchen aber viel Expertise und Geduld!

      Viel Spaß beim Probieren, Karl
    • Hallo, Karl,
      ja, es stimmt, ich bin noch beim Erproben. Danke deshalb sehr für die Hinweise.
      Den Prozess mit Oxalat werde ich aber auf später verschieben.
      Einstweilen verwende ich den "einfachen" Prozess.
      Technisch perfekte Lösungen strebe ich (noch) nicht an.
      Was das Papier betrifft, danke ich auch für die Hinweise. In weiterem Verlauf will ich das auch erproben.
      Insbesondere das mit Zitronensäure werde ich ausprobieren. Salpetersäure kommt nicht in unserem Haushalt vor.

      In der Hauptsache mache ich Fotogramme. Die Fotos habe ich so mit erprobt. Große Fotonegative würde ich gern verwenden, im Moment sind sie außerhalb meiner räumlichen und finanziellen Reichweite. Eventuell mit Lochkamera auf Großformat-Fim ... Mal sehen.
      Kann man Kleinbild auf Großformat umbelichten lassen? Oder Film ausgeben lassen von eigenen Scans?

      Beim Papier habe ich bereits einiges mit dickem Aquarellpapier gemacht. Aber vom Aussehen wird das bei mir im Moment am Besten mit Japanpapier. Leider wird die Sorte, die ich verwendet habe, nicht mehr produziert, jetzt habe ich eine kleinere genommen.

      Das Problem bei dem "neuen" Prozess von Mike Ware ist die größere Giftigkeit. Dafür bräuchte ich eher ein Fotolabor.

      Deine Bilder sind sehr beeindruckend. Danke dafür, denn es hilft auch anderen hier, die sich damit beschäftigen wollen.

      Warum Cyanotypie? Ungefähr aus dem gleichen Grund, wie Anthotypie. Und Ergebnisse in der Art stelle ich mir vor. Eventuell gehe ich noch einen Schritt zurück und verwende den Prozess von Herschel, bei dem die zweite Lösung erst nach dem Belichten aufgetragen wird.

      Ich weiß, dass meine Bilder weit entfernt von "perfekt" sind. Und ich habe hier auch noch dazu einige eigentlich misslungene Bilder gezeigt, die ich selbst auch normalerweise verwerfe.. Das habe ich bisher sehr selten bei anderen gesehen. Ich denke, es kann einige Probleme zeigen.

      Unabhängig davon besteht natürlich das Problem, dass die Cyanotypien nach dem Scannen stärker vom Original abweichend aussehen, als "normale" Fotos.

      Das getönte Bild in #20 habe ich vor dem Tönen mit Spritzern von Zitronensäure behandelt, sodass seine Oberfläche teilweise zerstört wurde, dann mit Soda gebleicht und mit Tee getönt (bzw. getont).

      Die blauen Bilder sind nach dem Scannen in der Zwischenzeit noch nachgedunkelt. (Das hatte ich erwartet.)

      Die Sonnenstrahlung schwankt zur Zeit sehr, deshalb war es schwierig, die richtige Zeit zu finden - insbesondere bei den Fotos.

      Vielen Dank für die guten Wünsche, und im Moment habe ich noch Spaß.

      PS: Eventuell verwende ich auch Mittelformatnegative. Damit hatte ich aber bis jetzt keine guten Ergebnisse, es fehlte das "Vorbelichten". Oder ich nehme Großformat 4x5''.

      Viele Grüße von Bernd

      PS: Nochmal, Deine Bilder sind Klasse.
      Meilenweit von meinen Versuchen ...


      "Die Cyanotypie liefert wohl ganz schnell irgendein Ergebnis (und kostet nicht viel), gute Ergebnisse brauchen aber viel Expertise und Geduld!"
      Das kann ich sofort unterschreiben.
    • Ich finds gut, dass du hier alles zeigst. Da kann ich mich, sofern ich da bald mal mit anfange, gut dran orientieren.

      Eine Möglichkeit wäre der Druck auf Projektorfolie. Ich bin noch nicht dahintergestiegen, ob das mit einem normalen Drucker und normaler Tinte auch geht, oder ob man da spezielle Tinte haben muss, da die ja auf der glatten Fläche nicht haftet. Aber eigentlich müsste jeder halbwegs fähige Copyshop das auch machen können. Zumindest kann man das mal ausprobieren.

      Geplant hatte ich mit 4x5 Negativen anzufangen. Die kann ich einzeln entwickeln und hab, wenn es in die Hose geht, nicht so viel Ausschuss wie bei einem 120er Rollfilm. Mit Mittelformat würd ichs auch probieren, allerdings geht's da bei mir nicht weiter als 6x6 und das ist ja für ein "Positiv" recht klein. Aber ein 6x9 Negativ könnte da schon ganz anders wirken, Uropa hat schliesslich auch hunderte Kontaktabzüge in dem Format hinterlassen.
      [url]http://christian-thiele.tumblr.com/[/url]
    • Ein Problem könnte hier sein: Mit dem "alten" Verfahren erzielt man eventuell geringere Kantenschärfe bzw. Auflösung.
      Andererseits wirken auch kleine Aquarelle schon gut. Das könnte also funtionieren.
      Beginnen würde ich aber zum Ausprobieren des Prozesses mit Photogrammen.
      Also einfach schöne Blätter oder Gegenstände verteilen.
      Man erhält auch einen schönen 3D-Eindruck.

      Ich habe drei Methoden für Negative probiert:

      1. Negativ Mittelformat.
      Das war zu früh und ging daneben, weil das Negativ zu dicht war und das Motiv zu viele Feinheiten hatte.
      2. Tintenstrahldrucker.
      Das funktionierte, allerdings neigt der Tintenstrahldrucker zu Streifen, die er auf Photopapier nicht zeigt.
      Ich habe Folie und Pergamentpapier erprobt. Die Folie funktioniert besser, das Pergament führt aber zu gegebenenfalls nutzbaren Fehlern. Das Bild wirkt "älter".
      3. Laserdrucker (Brother)
      Das funktionierte bei mir am besten. Analog sollte es auch auf einem Kopierer machbar sein.

      Großformatfotos: Das schwebt mir vor, ist aber noch auf einem sehr hohen Weinberg angesiedelt.

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      Noch eine Bemerkung zum Färben.

      Am einfachsten ist fertiges Papier.

      Dann folgt wässrige Lösungen in einem Set. Im Set kann man auch gleich passendes Aquarellpapier bekommen.

      Man erhält für den Anfang eine recht große Menge Papier, muss aber beachten, dass die Lösungen nicht endlos halten.

      Am kompliziertesten ist, das aus Pulver zu mischen. Aber letztlich ist es einfach.
      In den Rezepten wird meist ein recht großer Ansatz gemacht, man erhält zum Beispiel einen halben Liter Lösung in zwei Komponenten..

      Ich habe die alten Rezepte genommen. Wenn man "bessere" Ergebnisse erreichen will, kann man die von Karl Ellinger beschriebene Oxalat-Lösung nehmen, die gibt es auch in Sets.

      Für mich erscheint es im Moment wegen der höheren Giftigkeit ausgeschlossen. (Wie groß die tatsächliche Gefahr ist, weiß ich nicht, aber ich arbeite zur Zeit in der Küche mit den Chemikalien. Bad fällt wegen fehlender Stellfläche aus.

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      Zum Format: Ich habe einen recht grob ausgeführten weißen Rand gelassen. Das war Absicht. Man kann auch eine Schablone nehmen, dann wird es "genauer". Ich habe so gefärbt, dass die Striche noch zu sehen sind. Man kann das auch anders machen. Am gleichmäßigsten werden Rollen oder Tauchbeschichtungen.

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      Zum Einarbeiten und Testen von Parametern sind kleine Formate am Anfang gut. Schön ist aber, dass der Prozess gut skalierbar ist, selbst A3 und A2 dürfte kein sehr großes Problem sein, wenn man erst mal eingearbeitet ist.

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      Hier noch ein Fotogramm mit langer Belichtung.
      Das Papier ist Inkjet-Papier. Es nimmt die Farbe nicht besonders gut auf, am Anfang hatte ich andere Inkjet-Papier-Sorten, die das besser machten.
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      Fotogramm: Blatt der Passionsblume by Bernd Hutschenreuther, auf Flickr

      Hier habe ich ca. 30 Minuten belichtet, die Farbe auf dem Papier war nach der Belichtung umgeschlagen von einem Orange-Ton zu fast schwarz. Eigener Ansatz aus Pulver.
      Das Ergebnis ist etwas dunkler als bei kürzerer Belichtung, aber nicht viel dunkler. Dafür ist das Weiß schon leicht ins Bläuliche gegangen.

    • Flasche und Glas -- Sumi-E-Papier, Hahnemühle
      by Bernd Hutschenreuther, auf Flickr

      Das Papier ist mittelgut geeignet.
      Plus: Nimmt Farbe gut auf, aber unentwickelte Farbe lässt sich auch sehr gut auswaschen, besser als bei den Aquarellpapieren, die ich bisher verwendet habe.
      Minus: Sehr dünn, wellt sich beim Trocknen.

      Die Flasche hat viele Schliffe und gibt schöne Lichtreflexe ab.
    • Hallo ihr Experimentatoren

      Wenn es anstelle von analogen "richtigen" Negativen mal um "digitale" aus dem Inkjet Printer geht: Ich habe mal normale Overheadfolie (für Inkjet, nicht Laser!) ausprobiert. Es geht, aber das ganze ist mehr eine Pixelwüste und ein Print davon nicht so berauschend. Dann habe ich die hier mal empfohlene Inkjet Folie von Tecco genommen - das ist dann ganz andere Musik. Sieht man auch sofort an deren Oberfläche. Da scheint eine Gelatine o.ä. Schicht aufgebracht zu sein, die zeiht dann ein ganz anderes Tintenaufnahmeverhalten. Druckereiern haben die seinerzeit als "Filmersatz" genommen.
      Die Pictorio Folie sei auch sehr gut, aber die ist hier nur bei Ars Imago zu bekommen und nicht ganz billig. Die Tecco ist noch bezahlbar.
      Es lohnt sich auf alle Fälle, hier gutes Material zu nehmen.

      Transparentpapier (das der techn. Zeichner seinerzeit) ging gar nicht, da strekte schon mein Drucker und Saugen tut das viel zu wenig. Die Tinte läuft quasi über den Bogen.

      Gruss
      Toni
    • Bei mir hat der Tintenstrahldrucker gut auf Transparent gedruckt, allerdings waren die Resultate auf der Cyanotypie nicht berauschend. Es ist wahrscheinlich eine sehr lange Belichtung erforderlich.

      Hier habe ich mit Laserdrucker auf Overheadfolie gedruckt und nach der Fertigstellung in Kaffee getont:

      Baum by Bernd Hutschenreuther, auf Flickr

      Zum Vergleich:
      Baum by Bernd Hutschenreuther, auf Flickr
    • Ich habe die Zusammensetzung geändert: Nur insgesamt 50 ml Wasser statt 100.
      Kräftige Farben entstehen bei:

      genügend langer Belichtung
      genügend Farbe (Farbdeckung)
      Essig bzw. Wasserstoffperoxid im Wasser (Farbe wird sofoert kräftig, nicht erst beim Trocknen.

      Trocknen in der Sonne: Dabei wird die Oberfläche blass. Wenn man das Blatt nochmals wässert, kommt die ursprüngliche Farbe wieder zum Vorschein.

      Aquarellpapier braucht sehr viel länger zum "Entwickeln" als Japanpapier.


      Lupe und Stift by Bernd Hutschenreuther, auf Flickr

      Belichtung ca. 30 Minuten.
    • Zwei Blumen by Bernd Hutschenreuther, auf Flickr

      Negativ mit LASER-Druck auf Overhead-Folie (Hybrid)

      Das Blatt passt nicht ganz auf den Scanner, der Rabd ist abgeschnitten.

      Fabbriano-Artistico-Aquarellpapier

      Das geht von allen Papieren, die ich bis jetzt erprobt habe, am gleichmäßigsten und besten. Es wurde mit einem Cyanotypie-Set mitgeliefert.

      Es hält relativ gut die Farbe.