Isarkanal

    • Die Panoramabilder stelle ich hier unter Grossformat ein, auch wenn die Kamera als reine Sucherkamera nicht alle Funktionen eines GF-Systems erfüllt.

      #1 Isarwehr bei Icking


      #2 Isarkanal, Blick nach Süden

      # Isarkraftwerk im Mühltal
      Linhof Technorama 617 Super Angulon 5.6/90mm Kodak TMY-2 400 ASA @320 ASA D-76 1+1 20°C 12´ CanoScan 8800F 1600 dpi
      Gruß aus München
    • Echt schick. Als Kritik auf hohem Niveau fiele mir nur ein, dass man evtl. den Himmel mit nem Filter ein bisschen mehr betonen/abdunkeln hätte können, um die Wolken besser zu modellieren, so wirkt es etwas grell.
      Das erste ist bestimmt gerade, kippt für mich visuell aber ein "Müh" nach links. Trotzdem gefällt es mir motivisch am besten, gefolgt von Bild 3.
    • Manno mann, das sind wirklich sehr tolle Bilder mit einer beeindruckenden Grauwertabstufung.
      Hast Du die Bilder mit dem Kodakshake entwickelt oder bevorzugst Du eine andere Agitation?
      Ich habe in der Vergangenheit immer auf Ilford belichtet und in ID 11 entwickelt, jetzt aber endlich
      Zeit auch mal was anderes zu probieren. Deine Bilder haben mich animiert mal den Tmax zu testen.

      Gruß

      Erhard
    • Hallo Erhard,
      danke für deinen Kommentar und Nachfrage.

      Mein Standard - auch für diese Bilder - ist der Kodak TMAX (TMY-2), entwickelt in D-76 1+1, meist um die 12´ bei 20°C mit Kipprhythmus 3x die ersten 5", dann alle 30" 3x.
      D-76 deshalb, weil er sehr preisgünstig ist, sich als Pulver unbegrenzt hält und die Stammlösung unverdünnt in Flaschen mit Protectan geschützt auch monatelang stabil bleibt.

      Das 120-Format gibt so auch zum Scannen ideale Negative.
      Gruß aus München
    • Hallo,

      Was mich interessieren würde:
      Ist die Schärfe im Originalnegativ überall gleichgut? (Kann man ja auf Internetbildern nicht so gut sehen.)
      Also z.B. beim ersten Bild: Sind da die Baumstümpfe ganz vorne unten genau so scharf wie der hinterste Teil des Gebäudes? Auch unter einer 20- oder 30fachen Lupe?

      Grüße Wolff
    • Sehr schöne Bilder!
      Das mittlere zieht mich so richtig mit.

      Ich hatte kürzlich das Vergnügen mit dem gleichen Film in einer Graflex 4x5 meinen Sommerferienspaß mit meinem älteren Sohn zu erleben.
      Meine Positiventwicklung beschränkt sich derzeit leider auf ein Abfotografieren mit einer Digicam, und Umarbeiten am Rechner wo ich recht stark den Kontrast senken mußte Kannst Du da Deine Erfahrungen zu ergänzen? ( So wie Du die Entwicklungszeiten etc angibst ließt sich Dein Vorgang wie eine Normal-Entwicklung, und das bei augenscheinlich sehr hohem Objektkontrast mit den sehr hellen Wolken bishin zu tiefen Schatten )

      Grüße,
      Nick
    • Wolff Erikson schrieb:

      Hallo,

      Was mich interessieren würde:
      Ist die Schärfe im Originalnegativ überall gleichgut? (Kann man ja auf Internetbildern nicht so gut sehen.)
      Also z.B. beim ersten Bild: Sind da die Baumstümpfe ganz vorne unten genau so scharf wie der hinterste Teil des Gebäudes? Auch unter einer 20- oder 30fachen Lupe?

      Grüße Wolff
      Hallo Wolff,
      ich besitze leider nur eine 10x-Lupe. Aber mit der kann ich einen leichten Abfall der Schärfe zu den Rändern hin erkennen. Ich nehme an, dass dies bei dem Weitwinkel von 90mm für das 6x17cm - Format an der sphärischen Aberration liegt.
      Gruß aus München
    • Nick Berger schrieb:

      ....
      Meine Positiventwicklung beschränkt sich derzeit leider auf ein Abfotografieren mit einer Digicam, und Umarbeiten am Rechner wo ich recht stark den Kontrast senken mußte Kannst Du da Deine Erfahrungen zu ergänzen? ( So wie Du die Entwicklungszeiten etc angibst ließt sich Dein Vorgang wie eine Normal-Entwicklung, und das bei augenscheinlich sehr hohem Objektkontrast mit den sehr hellen Wolken bishin zu tiefen Schatten )

      Hallo Nick,
      ich scanne die Negative mit dem CanoScan 8800F, ein Flachbettscanner mit Durchlichteinheit für Formate bis 6cm Breite. Diese wegen der Größe mit "nur" 1600 dpi. In der von Canon mitgelieferten Software ScanGear schalte ich alle Optionen der Bildbearbeitung ab. Die im tiff-Format gespeicherten Dateien bearbeite ich in Adobe Lightroom. Da passe ich Belichtung, Weiß- und Schwarzpunkt, Tiefen und Lichter und Schärfe so an, dass das Bild auf meinem Monitor möglichst dem des Abzugs entspricht. So auch bei diesen drei Bildern, die ich auf fomabrome 111 abgezogen habe.
      Den Kodak TMY-2 400 belichte ich @320 ASA als Norm, was ich für den D-76 Entwickler 1+1 verdünnt bei 20°C und meine Vergrößerungsprozesse als passende Empfindlichkeit ausgetestet habe. Ich belichte und entwickle eher zu stärkeren Kontrasten, da der Diffusor meines Laborator 138 mit der Lichtbox für bis zu 13x18cm Negativen sehr weich arbeitet. Ich muss sogar selbst bei hohen Objektkontrasten oft Gradationen von 3,5 bis 4 einsetzen.

      Von 4x5" Negativen scanne ich in zwei Durchgängen überlappend die re.und li.Seite und setze diese tiff-Dateien in Photoshop Elements 8 mit der Panoramafunktion zusammen. Wiederum als tiff-Datei exportiert, wird diese wie oben beschrieben in LR bearbeitet. Manchmal klappt´s allerdings nicht mit der Panoramafunktion.

      Um meine 4x5" Negative zu "katalogisieren", hatte ich diese auf der Leuchtplatte Kaiser slimline mit Stativ und Pentax K-5 mit Makroobjektiv abfotografiert und anschließend ebenfalls in Element 8 in Positive Bilder konvertiert. Die Ergebnisse kommen bei weitem nicht an die des Scannens heran und taugen nicht dazu, sie z.B. im Forum zu präsentieren. Ich bin jetzt dazu übergegangen, von den 4x5" Negativen Kontaktabzüge zu erstellen. Wenn die gut ausgearbeitet sind, lassen die sich sogar relativ gut scannen.
      Ich hoffe, meine Ausführungen können dir weiterhelfen.
      Gruß aus München
    • Muenchhoff Peter schrieb:


      Ich hoffe, meine Ausführungen können dir weiterhelfen.
      Ja, sehr sogar.
      Vielen Dank!

      Aber bekommst Du beim Kontaktabzug auch Alles auf das Papier? Ich hätte gedacht dazu reicht der Dynamikumfang des Papiers nicht.
      Ich frage deshalb so dusselig, weil ich demnächst von einem 4x5 Negativ einen Kontaktabzug, die Digitalversion des Abfotografierten Negativs (also den Ausdruck davon..) mit einem professionelen gescannten Druck vergleichen möchte.

      Wenn ich Dich richtig verstehe, sollte ich auf einem Leitz V35 (Mischbox) bei Kontaktabzügen von Negativ mit hohem Kontrast also bessere Ergebnisse erzielen als auf dem Leitz IIa (Doppelkondensor) ?

      Am Wochenende werfe ich die Maschinen mal an...


      Grüße,
      Nick
    • Hallo Nick,
      mit Kontaktabzügen unter dem Doppelkondensor habe ich keine Erfahrung. Du kannst natürlich bei Multikontrastpapier in Abhängigkeit vom Negativ die Gradation ebenso steuern wie gewohnt beim Vergrößern. Ich vermute mal, dass dir das gerichtete Licht schärfere Kontaktabzüge liefert mit höherem Kontrast - aber das ist nur eine Vermutung. Was besser ist,lässt sich ja leicht austesten.
      Gruß aus München