Sind kaputte Kameras besser als funktionierende?

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    • Sind kaputte Kameras besser als funktionierende?

      Mal ganz ehrlich: Man kann ja nicht ständig nur fotografieren und schon gar nicht immer dieselben Motive. Kauft ihr manchmal gezielt defekte oder teildefekte Kameras, um euch die Zeit mit dem Reparieren der alten Schätzchen zu vertreiben oder kauft ihr grundsätzlich nur voll funktionstüchtige Kameras? Wenn ihr die alte Kamera dann repariert habt, benutzt ihr sie für mehr als einen Film danach, oder stellt ihr sie gleich in die Vitrine? Und für auch digital fotografierende Mitforenten die Zusatzfrage: Kauft ihr manchmal defekte Digitalkameras, um an denen rumzubasteln? Ich persönlich stehe wegen momentärer Fotografierunlust vor der Frage, ob ich mein Hobby nicht einfach etwas umgestalte und stattdessen anfange, an den vorhandenen Kameras rumzubasteln. Unabhängig vom Funktionszustand.
    • An einer Bauer 88 (wie der Name erkennen lässt, Doppel 8 Bewegtfilmkamera),
      hab ich mal aus Gründen der Neugier herumgedoktert.

      Ich weiß jetzt so ungefähr wie die Geschwindigkeit durch eine Fliehkraftbremse geregelt wird.
      Allerdings lassen sich papierdünne Bleche selten wieder einfach so zurückbiegen.

      Jetzt gibt es eine funktionierende Kamera weniger auf dieser Welt.
      Im Nachhinein hätte ich die Kamera gleich defekt kaufen sollen.

      Ja, für den photographischen Nichtgebrauch sind defekte Kameras besser!
      Nur diese kann man bestimmungsgemäß nicht gebrauchen.
      Ein Leben ohne Film ist möglich, aber sinnlos.
    • Volker Schulz schrieb:

      Was ist für die Fotografie besser: Kaputte Kameras oder gute Fotografen?
      Und in der Folge dann "Was ist für die Fotografie besser: Kaputte Fotografen oder gute Kameras?"

      Es werden uns, so befürchte ich, niemals die Themen ausgehen. Und wenn uns keine mehr einfallen sollten, fangen wir einfach von vorne an. :love:
      ernst-kluger.de


      Selbst der größte öffentlich verkündete Unfug begann häufig mit den Worten "Wissenschaftler haben herausgefunden, dass ......."
    • Sagen wir es mal so, mich schrecken schlechte Beschreibungen in Ebay nicht ab. Ein gewisser Prozentsatz ist da immer defekt, aber eine als funktionsloses Dekostück beschriebene letztens in nahezu perfektem Zustand.
      Letzte Woche kam für einen Euro ein Karton mit 6 Kameras "Defekt als Ersatzteilspender" an, 2 funktionsfähig, eine schon reapariert. 2 warten auf Test (Batterie benötigt), eine definitiv hinüber, aber als SLR für die Fokusjustierung von Faltern zu gebrauchen.


      Basteln ist Teil des Spaßes! Aber ich hab leider keine Zeit alle Kameras ständig rauszuführen. Aber eine ist immer dabei und geladen.
    • Jake.Kukowski schrieb:

      Kauft ihr manchmal gezielt defekte oder teildefekte Kameras, um euch die Zeit mit dem Reparieren der alten Schätzchen zu vertreiben oder kauft ihr grundsätzlich nur voll funktionstüchtige Kameras?
      Warum soll man sie denn unbedingt reparieren?
      Es gibt soch mancherlei Anwendungen :
      - empirischer Beweis für häufig vorkommende Schwachstellen bei bestimten Modellen

      - Sammlerbereich
      Etwa "Kameras mit defektem Selbstauslöser"

      Volker Schulz schrieb:


      Was ist für die Fotografie besser: Kaputte Kameras oder gute Fotografen?
      Ganz klar : Ohne Fotografen kein Foto.
      Aber jetzt - nach Industrialisierung und Informationszeitalten und Schliesslich Digitalisierung - kommen wir allmählich in's Zeitalter der KI.
      "Künstliche Intelligenz".

      Obschon für ein "Foto machen" die potenzielle Intelligenz "Banane öffnen" reicht, bedingt "kreatives fotografieren" dann schon etwas mehr Inteligenz.

      So wie auch Schmierstoffe, kann auch Intelligenz künstlich sein.
      Kurzum - künftig wird es den Fotografen nicht mehr brauchen.

      a) Kameras können auch vollautomatisch bis hin autonom funktionieren
      b) Allgorythmen können selbstständig analüsieren, wie ein Foto am besten ankommt, wie es gemacht werden müsste.

      Wir könnten uns dann dem leidigen, nur mühsamen fotografieren endlich entledigen.
      Und uns der wahren Beschäftigung der Fotografie widmen - Kameras kaufen. Nach Möglichkeit defekte.

      Das ist auch der Grund, weshalb wir uns auf defekte Kameras beschränken sollen, können, müssen.
    • Mich reizt das Reparieren sehr, zumal ich das auch Abends nach der Arbeit machen kann, wo das Licht in einer Hälfte des Jahres nicht zum Fotografieren ausreicht. Und eine manuelle handwerkliche Tätigkeit ist ein super Ausgleich zum Alltag vorm PC.

      Ob man mit der Selbstreparatur Schnäppchen machen kann, ist eine andere Frage. Bislang hatte ich Glück. Drei defekte Olympus XA, die ich für'n Appel und'n Ei ersteigert habe, waren eine dreckige und verkratze XA, eine XA2 mit Korrosion unterm Auslöser und eine wirklich defekte XA3. Da mir eine reicht, werde ich die anderen irgendwann wieder verkaufen und dann das nächste Projekt angehen.

      Nächste Projekte wären z.B. Zeiten bei der Pentacon Six TL einstellen, oder so. Aber klar mit dem Ziel, dass die Kameras danach funktionieren und ich damit fotografiere.
    • Naabend Miteinander,

      für unseren Themenstarter sind Kaputte Kameras eindeutig den funktionierenden vorzuziehen,
      da es im ja darum geht das Hobby ein bischen mehr in richtung Schrauben verlagern will.
      Bei dem Vorhaben wären funktionierende nicht die erste Wahl, denn es ist schon etwas frustrierend wenn man eine tolle teure Spitzenkamera zerlegt und nicht mehr zusammen kriegt.
      Auch ansonsten finde ich funktionierende Kameras besser als kaputte. Kaputte kameras habe ich nur 3 mal bewusst gekauft, die einen waren exotische Doppelaugen, die billig waren und von Anfang an dazu bestimmt waren der artgerechten Haltung von Hausstaub zu dienen, das andere war eine kaputte Olympus XA2, die habe ich gekauft weil ich eine XA habe die sich nicht mehr richtig auslösen ließ,weil das rote Teil verloren ging.
      Sch.......e Frau Eisele äußerlich identische gehäuse aber die roten Teile und das darunter grundverschieden.
      Das dritte mal war ne OM40 für ein paar Mark aus der Wühlkiste eines Fotohändlers, aus der wollte ich entweder Schnittmodell (Vorsicht das ist schwieriger als man denkt) oder >teilöffnungsmodell machen. Wurde >Nix, denn es waren nur die falschen Batterien drin.
      Das Beifang zeugs oder angeblich voll Funzfähige Zeugs braucht oft keine große Schrauborgien, oft sind es nur verrottete Kontakte im Batteriefach oder Kameraboden, oder puttes kabel, oder Blendensimulatoren die festsitzen, die mit einer Homöopatischen Dosis guten Öls wieder laufen.
      Bei digitalen der esrten Stunde kann es vorkommen dass man sie tütenweise geschenkt bekommt, weil sie kaputt sind, und oft hatte man nur ne neue Speicherkarte eingelegt die von der datenmenge zu groß ist um von der betagten Kamera gelesen zu werden..


      Gruß Achim